Mit einer Infrarotdecke warm durch den Winter

Kurz gesagt
Wenn es draußen dunkel und kalt ist, suchst du ganz von selbst Wärme. Mit einer Infrarotdecke machst du einen festen Moment daraus.
- Ein warmer Moment gibt deinem Wintertag einen Ruhepunkt
- Wähl Wärme für den ganzen Körper oder gezielte Wärme
- Eine feste Uhrzeit macht es leicht, dranzubleiben
- Gedämpftes Licht und ein warmes Getränk runden es ab
Mit einer Infrarotdecke warm durch den Winter: Das klingt einfach, und das ist es auch. Die Wintermonate verlangen nach Wärme, nicht nur gegen die Kälte, sondern auch für diese geborgene Stimmung, nach der sich viele in dieser Zeit sehnen.
In diesem Blog liest du, wie du mit bewussten Wärmemomenten angenehmer durch den Winter kommst, welche Form von Infrarot zu dir passt und wie du eine feste Gewohnheit daraus machst. Außerdem rechnen wir vor, wie viel Strom so eine Session braucht, damit du selbst abwägen kannst, ob es sinnvoller ist, dich selbst aufzuwärmen, als das ganze Haus ein Grad wärmer zu stellen.
Wärme als Wohlfühlfaktor im Winter
Im Winter suchen wir ganz von selbst warme Plätze. Die Heizung, ein dickes Plaid, eine warme Dusche nach einer kalten Radtour. Ein bewusster Wärmemoment passt gut dazu und gibt deinem Tag einen angenehmen Ruhepunkt. Du kommst aus der Kälte rein, legst dich hin und lässt deinen Körper in Ruhe warm werden, während es draußen dunkel ist.
Viele erleben das im Winter als einen der schönsten Momente des Tages. Es ist nichts Besonderes, und genau deshalb hältst du es durch: warm werden, kurz nichts tun und dann weiter mit deinem Abend.
Warum sich Wärme im Winter besonders angenehm anfühlt
Im Sommer ist Wärme überall um dich herum. Im Winter musst du sie suchen, und das macht den Kontrast groß. Der Wechsel von Kälte zu Wärme fühlt sich dadurch stärker an, als wenn es draußen schon mild ist. Außerdem sind die Tage kürzer, sodass du öfter drinnen bist und mehr Zeit an einem festen Ort verbringst.

Mach deine Infrarotdecke zu einem festen Moment
Gerade im Winter, wenn du öfter drinnen bist, eignet sich das gut für eine feste Gewohnheit. Ein Wärmemoment, der jedes Mal ungefähr zur selben Zeit stattfindet, kostet dich weniger Mühe als etwas, worüber du immer wieder neu nachdenken musst.
- Wähl eine feste UhrzeitZum Beispiel nach dem Abendessen oder am frühen Abend, wenn der Tag erledigt ist.
- Richte einen festen Platz einEine Ecke, in der du bequem liegst, mit einem Handtuch und etwas zu trinken in Reichweite.
- Halte es kurz und machbarLieber ein kurzer Moment, den du oft nimmst, als eine lange Session, die jedes Mal ausfällt.
- Schließ in Ruhe abKühl danach gemütlich ab, trink etwas Warmes und mach erst dann mit deinem Abend weiter.
Wähl die Wärme, die zu dir passt
Nicht jeder sucht dieselbe Art von Wärme. Die eine will ganz darin versinken, der andere will Wärme, während er einfach liest. Eine Übersicht der Formen, die viele wählen:
| Form der Wärme | Was sie tut | Wann angenehm |
|---|---|---|
| Infrarot Saunadecke | Umhüllt deinen ganzen Körper, während du liegst | Wenn du dich wirklich aufwärmen und ausruhen willst |
| Infrarotlampe Redlight 120 | Gibt gezielte Wärme, während du sitzt | Wenn du lesen oder fernsehen willst |
| Pulsebrace 110 | Wärme rund um ein bestimmtes Gelenk | Wenn sich vor allem eine Stelle kalt oder steif anfühlt |
Willst du deinen ganzen Körper umhüllen, passt eine Infrarot Saunadecke am besten. Suchst du gezielte Wärme, während du sitzt, entscheiden sich viele für eine Lampe. Schwankst du noch zwischen Modellen, stellt der Artikel zum Thema Infrarotdecke kaufen die Unterschiede übersichtlich nebeneinander.
Wie viel Strom kostet eine Session im Vergleich dazu, die Heizung höher zu stellen?
In einem kalten Winter ist das oft die entscheidende Frage, und zum Glück lässt sie sich gut beantworten. Du brauchst nur zwei Dinge: die Leistung der Decke in Watt und die Zeit, die sie läuft.
Für die Slimline 100 steht die Leistung auf der Produktseite: 500 W. Das sind 0,50 Kilowatt. Multipliziere das mit der Zeit in Stunden, und du hast den Verbrauch in Kilowattstunden (kWh). Multipliziere das wiederum mit dem Tarif auf deiner eigenen Stromrechnung, und du weißt genau, woran du bist.
| Dauer der Session | Rechnung bei 500 W | Strom bei voller Leistung | Was du in der Praxis erwarten kannst |
|---|---|---|---|
| 20 Minuten | 0,50 kW × 0,33 Stunden | 0,17 kWh | Etwas weniger, die Decke hält nur die Temperatur |
| 30 Minuten | 0,50 kW × 0,5 Stunden | 0,25 kWh | Etwas weniger, je nach Stufe |
| 45 Minuten | 0,50 kW × 0,75 Stunden | 0,38 kWh | Etwas weniger, vor allem auf einer niedrigeren Stufe |
| 60 Minuten | 0,50 kW × 1 Stunde | 0,50 kWh | Die Obergrenze für eine ganze Stunde |
Beachte bei dieser Tabelle eins: Die Zahlen sind eine Obergrenze. Eine Decke zieht beim Aufheizen volle Leistung, aber sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist, schaltet sich die Heizung abwechselnd ein und aus, um diese Temperatur zu halten. Über eine ganze Session liegt der tatsächliche Verbrauch dadurch unter der Rechnung oben. Wie viel darunter, hängt von deiner Stufe, der Raumtemperatur und davon ab, wie kalt die Decke war, als du angefangen hast.
Für die Comfort 150 und die Deluxe 310 steht auf der Produktseite keine Leistung in Watt. Wir nennen dort also lieber keine Zahl als eine geschätzte. Steht die Leistung auf deinem eigenen Gerät oder in der Anleitung, setzt du sie in dieselbe Rechnung ein. Die vollständige Erklärung mit allen Schritten findest du im Artikel Stromverbrauch einer Infrarotsauna selbst berechnen.
Dich selbst wärmen oder den Raum wärmen: Wo liegt der Unterschied?
Der Vergleich mit der Heizung lässt sich schwerer belegen, und das sagen wir ehrlich dazu. Was ein Grad mehr am Thermostat kostet, hängt von deiner Wohnung, deiner Dämmung, der Außentemperatur und der Art der Heizung ab. Dafür gibt es keine allgemeine Zahl, und wer trotzdem eine nennt, rät.
Was du aber vergleichen kannst, ist das Prinzip. Mit einer Saunadecke wärmst du eine Fläche von etwa zwei Quadratmetern, die eng um dich herum liegt. Mit dem Thermostat wärmst du die ganze Luft, die Wände und die Möbel im Raum, und ein Teil dieser Wärme entweicht nach draußen. Stellst du ein einzelnes elektrisches Heizgerät dazu, ist dessen Leistung bekannt, und du kannst dieselbe Rechnung machen.
| Was du wärmst | Leistung | Strom pro Stunde bei voller Leistung | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Dich selbst, in einer Saunadecke (Slimline 100) | 500 W | 0,50 kWh | Feste Angabe von der Produktseite, in der Praxis niedriger |
| Den Raum, mit einem elektrischen Heizgerät auf der niedrigsten Stufe | 1000 W | 1 kWh | Rechenbeispiel, schau auf das Typenschild deines eigenen Heizgeräts |
| Den Raum, mit einem elektrischen Heizgerät auf der höchsten Stufe | 2000 W | 2 kWh | Rechenbeispiel, die Wärme verteilt sich auch in den Rest des Raums |
| Das ganze Haus, Thermostat ein Grad höher | Nicht in Watt auszudrücken | Hängt von deiner Wohnung ab | Dämmung, Außentemperatur und Heizanlage bestimmen es |
Das Fazit ist also kein Slogan, sondern eine Rechnung, die du selbst machst. Willst du nur selbst eine halbe Stunde warm werden, ist eine Decke beim Strom ein bescheidener Posten. Willst du den Raum den ganzen Abend warm haben, weil mehrere Leute dort sitzen, löst eine Decke das nicht. Eine Decke ersetzt deine Heizung nicht, sie ergänzt sie in den Momenten, in denen dir kalt ist.
Auch praktisch in einem kalten Haus
Wohnst du in einem Haus, das schwer warm zu bekommen ist, kann ein Wärmemoment besonders willkommen sein. Du wärmst dich selbst statt des ganzen Zimmers, und das fühlt sich im Winter oft angenehmer an, als zu warten, bis es überall behaglich ist. Kriech aber mit trockener Kleidung hinein und sorg dafür, dass du danach nicht sofort in die Kälte gehst.
In einem kalten Raum dauert das Aufwärmen außerdem länger, denn die Decke startet bei einer niedrigeren Ausgangstemperatur und verliert Wärme an die Umgebung. Praktisch heißt das: Leg die Decke nicht auf einen kalten Fliesenboden oder an eine Außenwand, sondern aufs Sofa oder auf einen Teppich. Eine Einlage hält zudem Schweiß vom Material fern und fühlt sich beim Reinlegen weniger kalt an als das blanke Innenmaterial.
Leg dein Handtuch und frische Kleidung schon bereit, bevor du anfängst. Danach willst du nicht durch ein kaltes Haus laufen und Sachen suchen.
Häufige Fehler an einem kalten Winterabend
Die meisten Enttäuschungen im Winter kommen nicht vom Gerät, sondern von den Umständen drumherum. Das sind die Dinge, die am häufigsten schiefgehen.
- Gleich die höchste Stufe wählen. Wenn du durchgefroren reinkommst, wirkt heiß verlockend, aber eine hohe Stufe auf einem kalten Körper fühlt sich oft stickig an. Fang niedriger an und steigere dich.
- Mit kalten Füßen anfangen. Sind deine Füße wirklich kalt, bleiben sie das noch eine Weile, auch unter der Decke. Warme Socken vorher bringen mehr als eine Stufe höher.
- Zu lange weitermachen, weil es so schön ist. Stell den Timer, bevor du dich hinlegst. An einem dunklen Abend döst du schnell weg.
- Nichts trinken. Im Winter hast du seltener Durst als im Sommer, verlierst aber genauso Flüssigkeit. Stell dir ein Glas oder eine Karaffe bereit.
- Direkt danach in die Kälte. Von einer warmen Decke sofort in einen kalten Flur oder nach draußen: Genau dann verschwindet der Komfort. Leg deinen Wärmemoment ans Ende des Abends.
- Die Decke nach jeder Nutzung wegräumen. Je größer die Hürde, desto seltener holst du sie raus. Ein fester Platz funktioniert besser als ein ordentlicher Schrank.
Ein warmer Moment zu einer festen Uhrzeit macht aus einem langen, dunklen Abend plötzlich etwas, auf das du dich freust.
Kombiniere es mit Winterstimmung
Wärme wirkt in einer gemütlichen Umgebung noch angenehmer. Gedämpftes Licht, ein warmes Getränk und ein ruhiger Raum machen aus einem Wärmemoment ein echtes Winterritual. Schalte den Fernseher aus oder lass den Ton leise, und leg dein Handy außer Reichweite. Der Moment wird dadurch nicht länger, aber ruhiger.
Entspannt und sicher genießen
Genieß deinen Wärmemoment und achte auf die Grundlagen: Steigere die Wärme langsam, trink genug und nutze die Decke an einem trockenen, stabilen Platz. Verlass dich auf den Timer und die automatische Abschaltung, vor allem, wenn du an einem dunklen Abend schnell wegdöst.
Nutze außerdem eine Steckdose in der Wand und kein dünnes Verlängerungskabel oder eine Steckdosenleiste voller anderer Geräte. Wer mehr darüber wissen will, was Infrarotwärme genau tut und wo die Grenzen liegen, liest weiter im Artikel über eine Infrarotsauna für zu Hause.

- Umhüllt deinen ganzen Körper an kalten Winterabenden
- Einstellbare Temperatur und Timer mit automatischer Abschaltung
- 60 Tage Rückgaberecht und 2 Jahre Garantie
Häufige Fragen
Wie viel Strom verbraucht eine Infrarot Saunadecke pro Session?
Das rechnest du mit Leistung und Zeit aus. Bei der Slimline 100 mit 500 W kommt eine halbe Stunde auf höchstens 0,25 kWh und eine ganze Stunde auf höchstens 0,50 kWh. In der Praxis liegt es niedriger, weil die Heizung nach dem Aufwärmen nur noch die Temperatur hält. Multipliziere die kWh mit dem Tarif auf deiner eigenen Stromrechnung, dann hast du deinen Betrag.
Ist eine Saunadecke günstiger, als die Heizung höher zu stellen?
Das hängt von deiner Wohnung und deiner Heizanlage ab, und dafür gibt es keine allgemeine Zahl. Was aber stimmt: Mit einer Decke wärmst du nur dich selbst, mit dem Thermostat den ganzen Raum plus einen Teil des restlichen Hauses. Sitzt du allein und willst eine halbe Stunde warm werden, ist das ein kleiner Stromposten. Sitzt der Raum voller Leute, die den ganzen Abend warm sitzen wollen, ist deine Heizung schlicht genau dafür gemacht.
Kann ich eine Infrarotdecke in einem ungeheizten Raum nutzen?
Ja, das geht, aber rechne damit, dass das Aufwärmen länger dauert und der Moment danach weniger angenehm ist. Leg die Decke auf ein Sofa oder einen Teppich statt auf einen kalten Boden, zieh dich warm an und sorg dafür, dass du danach nicht durch einen kalten Flur musst.
Wie lange dauert eine Session im Winter idealerweise?
Es gibt keine feste ideale Dauer. Viele fangen kurz und auf einer niedrigen Stufe an und schauen, wie es ihnen gefällt. Kurz und regelmäßig hältst du leichter durch als lang und selten, und an einem dunklen Abend ist kürzer außerdem praktischer. Stell immer den Timer, bevor du dich hinlegst.
Ersetzt eine Saunadecke meine Heizung?
Nein. Eine Decke wärmt dich, nicht dein Haus. Deine Wasserleitungen, deine Möbel und die anderen Menschen im Raum merken davon nichts. Sieh sie als Ergänzung für kalte Momente, nicht als Ersatz für deine Heizanlage.
Zum Schluss
Mit bewussten Wärmemomenten kommst du etwas wärmer und angenehmer durch den Winter. Wenn du eine feste Gewohnheit daraus machst, mit fester Uhrzeit und festem Platz, gibst du dir die ganze Saison über etwas Schönes, auf das du dich freuen kannst. Und wenn du neugierig auf den Stromverbrauch bist: Den rechnest du mit einer einfachen Rechnung und der Leistung in Watt ganz leicht selbst aus.
Auf der Suche nach Wärme für den Winter? Sieh dir die Infrarot Saunadecken von Luxyor an oder lies weiter in der Wissensdatenbank zu Saunadecken.
Häufige Fragen
Wann am Tag nimmst du so einen Wärmemoment am liebsten?
Viele wählen den frühen Abend, wenn der Tag vorbei ist. Kommst du aus der Kälte nach Hause, funktioniert direkt nach dem Reinkommen auch gut. Wähl vor allem eine Uhrzeit, die du leicht durchhältst.
Was passt im Winter besser: eine Saunadecke oder eine Lampe?
Eine Saunadecke umhüllt deinen ganzen Körper, während du liegst, eine Lampe gibt gezielte Wärme, während du sitzt. Willst du dich wirklich aufwärmen und ruhen, liegt eine Decke nahe. Willst du nebenbei lesen, ist eine Lampe praktischer.
Kann ich das auch in einem kalten oder schlecht gedämmten Haus machen?
Ja, und gerade dann finden es viele angenehm. Du wärmst dich selbst statt des ganzen Zimmers. Achte aber darauf, dass du trockene Kleidung trägst, und leg ein Handtuch und frische Kleidung bereit.
Wie mache ich eine Gewohnheit daraus?
Verbinde es mit einer festen Uhrzeit und einem festen Platz und halte es kurz. Ein Moment von zwanzig Minuten, den du oft nimmst, wirkt besser als eine lange Session, die immer wieder ausfällt.
Was mache ich direkt danach?
Kühl in Ruhe ab, trockne dich gut ab und trink etwas. Geh nicht sofort in die Kälte oder nach draußen, sondern gib deinem Körper kurz Zeit, wieder zu seiner normalen Temperatur zurückzukommen.


