Haltung in einer Infrarot Saunadecke: So liegst du richtig und das legst du darunter

Kurz gesagt
Welche Kissenhöhe passt zu deinem Körperbau, was legst du unter die Knie und welche Unterlage funktioniert wirklich? Die Haltung kostet vier Minuten Vorbereitung und entscheidet, ob du nach einer Viertelstunde immer noch angenehm liegst.
- Kissenhöhe je nach Körperbau, in Zentimetern
- Knierolle von 12 bis 18 cm für einen flachen unteren Rücken
- Bett, Sofa oder Boden im Vergleich
- Schritt für Schritt deinen Platz vorbereiten
Wie bequem du während einer Sitzung mit deiner Infrarotdecke liegst, bestimmt zu einem großen Teil, wie entspannt sich diese Sitzung anfühlt. Ein schiefer Nacken oder ein angespannter unterer Rücken hält dich wach, egal wie angenehm die Wärme ist.
Mit etwas Unterstützung für Kopf und Knie und einer guten Unterlage liegst du sofort angenehmer. In diesem Artikel gehst du die Punkte durch, die den größten Unterschied machen.
Komfort bestimmt deine Entspannung
Du kannst die perfekte Stimmung und Temperatur haben, aber wenn du nicht bequem liegst, fällt echtes Entspannen schwer. Eine unbequeme Haltung lenkt ab, sorgt für Anspannung und holt dich aus der Ruhe. Dein Körper spannt dann ständig kleine Muskeln an, um liegen zu bleiben, und das merkst du.
Deshalb lohnt es sich, darauf zu achten, wie du liegst. Mit ein paar einfachen Anpassungen liegst du angenehmer und kannst tiefer abschalten.
Stütze Kopf und Nacken
Einer der wichtigsten Punkte ist die Unterstützung von Kopf und Nacken. Ohne Kissen liegt dein Kopf oft in einem unbequemen Winkel, was zu Verspannungen im Nacken führen kann. Leg dir deshalb ein Kissen unter den Kopf, damit dein Nacken in einer natürlichen Haltung liegt.
Wähl ein Kissen, das nicht zu hoch und nicht zu flach ist. Das macht oft sofort einen großen Unterschied beim Komfort, auch wenn du sonst nichts änderst.
Ein einfacher Test: Liegt dein Kinn ungefähr waagerecht, passt es. Wird dein Kinn in Richtung Brust gedrückt, ist das Kissen zu hoch. Kippt dein Kopf nach hinten und fühlt sich dein Hals gestreckt an, ist es zu flach. Ein gefaltetes Handtuch ist dabei praktischer als ein zweites Kissen, denn damit stellst du die Höhe in Lagen ein.

Unterstützung für Knie und unteren Rücken
Viele liegen angenehmer mit etwas Unterstützung unter den Knien:
- Ein Kissen oder ein gerolltes Handtuch unter den Knien entlastet deinen unteren Rücken
- Deine Beine liegen dann leicht angewinkelt und entspannt
- Das kann angenehm sein, wenn dein unterer Rücken empfindlich ist
Probier aus, was sich für dich gut anfühlt, denn jeder liegt ein bisschen anders bequem.
Die Idee dahinter ist einfach. Liegst du flach mit gestreckten Beinen, wird das Hohlkreuz im unteren Rücken stärker und du musst diese Haltung halten. Winkelst du die Knie etwas an, sinkt dein unterer Rücken zur Unterlage hin und du musst nichts mehr halten. Die passende Höhe ist bei jedem anders: Fang mit einem gerollten Handtuch an und steigere dich bis zu einem Kissen, wenn das angenehmer liegt.
Was du wohin legst: eine Übersicht nach Beschwerde
Die meisten Unannehmlichkeiten während einer Sitzung lassen sich mit einem einzigen Kissen oder Handtuch lösen. Hier steht für jede Beschwerde, was du hinlegst und wohin, damit du nicht raten musst. Leg alles bereit, bevor du dich hinlegst, denn aufzustehen, um etwas zu holen, kostet dich die Ruhe, die du gerade aufgebaut hast.
| Was du merkst | Was du hinlegst | Wohin du es legst | Worauf du achtest |
|---|---|---|---|
| Ziehendes oder steifes Gefühl im Nacken | Ein Kissen mittlerer Höhe | Unter den Kopf und den oberen Teil des Nackens | Dein Kinn bleibt ungefähr waagerecht, nicht in Richtung Brust |
| Hohler, angespannter unterer Rücken | Kissen oder gerolltes Handtuch | Unter die Knie | Knie leicht angewinkelt, nicht so hoch, dass deine Fersen in der Luft hängen |
| Schultern, die oben bleiben | Ein dünnes Handtuch der Länge nach | Unter den oberen Rücken, zwischen die Schulterblätter | Halte es dünn, sonst drückst du deinen Nacken in einen Winkel |
| Fersen, die drücken | Ein gefaltetes Handtuch | Unter die Knöchel, nicht unter die Fersen | So liegen deine Fersen frei, ohne dass deine Füße kippen |
| Arme, die keinen Platz finden | Zwei dünne Handtücher oder kleine Kissen | Unter die Unterarme, seitlich am Körper | Deine Ellbogen liegen leicht angewinkelt, die Schultern bleiben unten |
| Unruhiges Gefühl, weil du zu flach liegst | Ein zusätzliches Kissen | Unter Kopf und Schultern, damit du etwas schräger liegst | In kleinen Schritten aufbauen, sonst rutschst du nach unten |
| Druckstelle an Seite oder Hüfte | Nichts, aber ändere deine Haltung | Dreh dich etwas zur anderen Seite oder rück dein Becken zurecht | Eine Druckstelle wird selten besser, wenn du liegen bleibst |
Wähl eine gute Unterlage für deine Infrarotdecke
Die Unterlage, auf der du deine Infrarot Saunadecke nutzt, macht für deinen Komfort einen Unterschied. Ein Bett oder ein festes, bequemes Sofa sind meist angenehme Plätze. Sorg dafür, dass die Unterlage stabil und eben ist, damit du ruhig liegen kannst. Eine zu weiche, durchhängende Unterlage arbeitet oft gegen dich, während ein harter Boden auch nicht gerade zum Liegenbleiben einlädt.
| Unterlage | Wie es sich liegt | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| Bett mit fester Matratze | Für die meisten am angenehmsten | Streich die Decke glatt, denn Falten spürst du hier am schnellsten |
| Weiche, durchhängende Matratze | Dein Becken sinkt ein und dein unterer Rücken muss arbeiten | Leg eine dünne, feste Schicht unter die Decke |
| Festes Sofa | Gut, wenn es lang genug zum Ausstrecken ist | Achte auf die Rückenlehne, die deine Schultern nach oben drückt |
| Tiefes Loungesofa | Du rutschst nach unten und liegst schräg | Meist weniger geeignet für eine ganze Sitzung |
| Yogamatte oder dicke Decke auf dem Boden | Eben und stabil, aber hart unter den Hüften | Zusätzliche Polsterung unter Becken und Schulterblättern |
| Nackter, harter Boden | Druckstellen innerhalb weniger Minuten | Lieber nicht, auch nicht für eine kurze Sitzung |
Eine entspannte Liegeposition
Versuch eine Haltung zu finden, in der dein Körper ganz loslassen kann:
- Leg dich auf den Rücken, die Arme entspannt neben dem Körper
- Lass die Schultern sinken und den Kiefer locker
- Achte darauf, dass du nirgends Spannung halten musst, um liegen zu bleiben
- Wickel dich bequem ein, ohne dass etwas einengt
Je mehr dein Körper gestützt wird, desto weniger Muskeln musst du anspannen.
Auf der Seite liegen: geht das auch?
Auf dem Rücken zu liegen ist für die meisten in einer Saunadecke am angenehmsten, weil sich dein Gewicht dann gleichmäßig verteilt und die Decke überall gleich gut anliegt. Trotzdem liegt nicht jeder gern flach auf dem Rücken, und dann ist eine leichte Seitenlage eine brauchbare Alternative.
Achte dabei auf zwei Dinge. Erstens kommt dann mehr Gewicht auf eine Schulter und eine Hüfte, und genau dort entstehen Druckstellen. Eine zusätzliche Lage unter der Hüfte hilft dagegen. Zweitens faltet sich die Decke schneller, wenn du dich auf die Seite drehst, und eine scharfe Falte unter deinem Körper spürst du innerhalb von zehn Minuten. Streich die Decke glatt, bevor du dich hinlegst, und prüf das nach dem Drehen noch einmal.
Eine Zwischenform, die gut funktioniert: um eine Vierteldrehung gedreht liegen, mit einem Kissen zwischen den Knien. Dein Gewicht liegt dann teils auf dem Rücken und teils auf der Seite, sodass nirgends eine echte Druckstelle entsteht. Eine Einlage von 180 mal 80 cm macht das Drehen etwas leichter, weil deine Haut dann nicht direkt am Innenmaterial entlangreibt.
Leg deine Kissen bereit, bevor du dich in die Decke legst. Mittendrin noch ein Kissen zu holen, kostet dich genau die Ruhe, die du gerade aufgebaut hast.
Ändere ruhig etwas während deiner Sitzung
Liegst du doch nicht ganz bequem, dann pass deine Haltung in Ruhe an. Du musst nicht still liegen bleiben, wenn sich etwas unbequem anfühlt. Schieb ein Kissen zurecht, leg die Beine anders oder dreh dich etwas. Auf deinen Körper zu hören und nachzujustieren gehört einfach dazu.
Je mehr dein Körper gestützt wird, desto weniger musst du festhalten.
Was beim Einrichten deines Liegeplatzes schiefgeht
Die meisten Komfortprobleme entstehen nicht während der Sitzung, sondern in der Minute davor. Das sind die Dinge, die am häufigsten übersprungen werden.
- Falten in der Decke lassen. Eine scharfe Falte unter Rücken oder Schulterblatt spürst du nach ein paar Minuten, und dann musst du doch wieder raus. Streich die Decke glatt, bevor du dich hinlegst.
- Dein Schlafkissen nehmen. Ein hohes Kopfkissen, das nachts für Seitenschläfer prima ist, drückt dir in Rückenlage das Kinn auf die Brust. Nimm etwas Niedrigeres oder falte ein Handtuch.
- Die Bedienung auf die falsche Seite legen. Du willst nachstellen können, ohne dich aufzurichten. Leg sie neben die Hand, mit der du sie greifst.
- Sich auf einen zu weichen Platz legen. Einsinken fühlt sich in den ersten Minuten herrlich an, danach muss dein unterer Rücken arbeiten.
- Alles auf einmal ändern. Ändere eine Sache pro Sitzung, dann weißt du, was den Unterschied gemacht hat.
- Mit einer Druckstelle liegen bleiben. Eine Druckstelle verschwindet nicht durch Warten. Die Haltung zu ändern, kostet zehn Sekunden.
Kleiner Test: Liegst du wirklich entspannt?
Sobald du liegst, kannst du in einer halben Minute prüfen, ob deine Haltung stimmt. Geh diese Punkte von oben nach unten durch und korrigier, was nicht passt.
- Kiefer und GesichtBeißt du die Zähne zusammen? Lass den Kiefer locker und die Zunge entspannt am Gaumen liegen.
- SchulternZieh sie einmal bewusst hoch und lass sie dann sinken. Wo sie landen, ist ihre entspannte Position.
- Nacken und KinnLiegt dein Kinn waagerecht? Wenn nicht, pass die Höhe deines Kissens mit einem Handtuch an.
- Unterer RückenPasst locker eine Hand zwischen deinen Rücken und die Unterlage, dann leg etwas unter deine Knie.
- HändeSind sie offen oder zur Faust geballt? Offene Hände sind ein verlässliches Zeichen, dass du nichts festhältst.
- FüßeFallen deine Füße von selbst nach außen? Dann hältst du deine Beine nicht mehr aktiv in Position.
Merkst du nach dieser Runde immer noch irgendwo Spannung, liegt es meist nicht an deiner Haltung, sondern an der Unterlage oder an der Temperatur. Fühlt sich die Decke zu warm an, bleibst du unruhig, und dann hilft eine niedrigere Stufe mehr als ein zusätzliches Kissen. Im kompletten Temperaturleitfaden für deine Infrarotdecke steht, wie du sie in Ruhe einstellst.
Platz zum Liegen: Macht das Modell einen Unterschied?
Wie bequem du liegst, hängt zum Teil davon ab, wie viel Platz du hast. Ein schlankes Modell ist schnell ausgerollt und wieder verstaut, was praktisch ist, wenn du es jedes Mal wegräumen musst. Ein geräumigeres Modell bietet mehr Bewegungsfreiheit für Arme und Beine, was vor allem zählt, wenn du länger liegst oder während der Sitzung gern etwas verschiebst.
Es gibt kein Modell, das für alle am angenehmsten ist. Wer es kurz und kompakt mag, entscheidet sich anders als jemand, der eine halbe Stunde ausgestreckt mit einem Kissen unter den Knien liegen will. Die Unterschiede stehen nebeneinander in Slimline 100, Comfort 150 oder Deluxe 310: Welche passt zu dir und im Artikel darüber, wie du die beste Infrarotdecke auswählst.
Komfort und Sicherheit
Behalte bei der Suche nach einer bequemen Haltung auch die Grundlagen im Blick: Nutze die Decke an einem trockenen, stabilen Platz, trink ausreichend und bau die Wärme langsam auf. Schläfst du leicht ein, weil du so bequem liegst, dann verlass dich auf den Timer und die automatische Abschaltung. Willst du wissen, was Infrarotwärme mit dir macht und was nicht, lies, ob Infrarot gefährlich ist. Hast du Rückenbeschwerden oder Nackenbeschwerden, kann dich ein Physiotherapeut zu einer angenehmen, stützenden Haltung beraten.

- Großzügige Größe, damit Arme und Beine locker liegen können
- Weiche Innenseite sowie einstellbare Temperatur und Timer
- 60 Tage Rückgaberecht und 2 Jahre Garantie
Häufige Fragen
Welches Kissen nutze ich am besten unter dem Kopf?
Ein Kissen mittlerer Höhe passt für die meisten. Der Test ist einfach: Dein Kinn liegt ungefähr waagerecht. Drückt das Kissen dein Kinn in Richtung Brust, ist es zu hoch. Ein gefaltetes Handtuch ist praktisch, weil du die Höhe in Lagen einstellen kannst.
Wohin lege ich ein Kissen unter die Knie?
Direkt unter die Kniekehlen, sodass deine Knie leicht angewinkelt liegen und dein unterer Rücken zur Unterlage hin sinkt. Leg es nicht so hoch, dass deine Fersen von der Unterlage abheben, denn dann verlagerst du die Spannung in die Oberschenkel.
Darf ich in einer Saunadecke auf der Seite liegen?
Das geht, auch wenn die Rückenlage für die meisten angenehmer ist, weil sich dein Gewicht dann besser verteilt. Willst du trotzdem auf der Seite liegen, leg ein Kissen zwischen die Knie und etwas zusätzlich unter die Hüfte, und streich die Decke glatt, damit keine Falte unter dir liegt.
Was mache ich, wenn ich mittendrin nicht mehr bequem liege?
Einfach umlegen. Schieb ein Kissen zurecht, dreh dich etwas oder streck kurz die Beine. Du musst nicht still liegen bleiben, und eine Druckstelle verschwindet nicht durch Warten. Gelingt es nicht, bequem zu liegen, hör auf und pass deinen Aufbau für das nächste Mal an.
Ist ein Bett oder ein Sofa besser?
Ein Bett mit fester Matratze ist meist am angenehmsten, weil es eben und lang genug ist. Ein festes Sofa geht auch, solange du die Beine ausstrecken kannst und die Rückenlehne deine Schultern nicht nach oben drückt. Ein tiefes Loungesofa und ein nackter, harter Boden sind die zwei Plätze, die fast immer enttäuschen.
Zum Schluss
Bequem zu liegen macht deinen Ruhemoment viel angenehmer: Stütz deinen Kopf und bei Bedarf deine Knie, wähl eine ebene Unterlage und ändere ruhig etwas, wenn es nicht bequem ist. Leg Kissen und Handtücher bereit, bevor du dich hinlegst, streich die Decke glatt und ändere pro Sitzung nur eine Sache, dann weißt du nach ein paar Malen genau, wie du am angenehmsten liegst.
Willst du weiterschauen? Sieh dir die Saunadecken von Luxyor an, lies, was du bei der Nutzung einer Infrarotdecke erwarten kannst, oder lies weiter in der Wissensdatenbank über Infrarot Saunadecken.
Häufige Fragen
Welches Kissen nutze ich am besten unter dem Kopf?
Ein Kissen, das nicht zu hoch und nicht zu flach ist, damit dein Nacken in einer natürlichen Linie liegt. Ein normales Kopfkissen reicht meist völlig. Fühlt sich dein Nacken danach steif an, probier ein dünneres oder festeres Kissen.
Warum legen Menschen etwas unter die Knie?
Mit einem Kissen oder gerollten Handtuch unter den Knien liegen deine Beine leicht angewinkelt. Das entlastet deinen unteren Rücken, der sonst ins Hohlkreuz geht. Viele empfinden das als deutlich angenehmer, vor allem bei einer längeren Session.
Kann ich die Saunadecke auf dem Boden nutzen?
Das geht, aber ein harter Boden liegt sich selten bequem. Leg dann eine dicke Matte oder ein paar Decken darunter. Ein Bett oder ein festes Sofa ist meist angenehmer, solange die Unterlage eben und stabil ist.
Darf ich mich während meiner Session bewegen?
Ja, ruhig. Schieb ein Kissen zurecht, leg deine Beine anders oder dreh dich etwas, wenn du nicht bequem liegst. Das Ziel ist Komfort, still liegen, während etwas drückt, bringt nichts.
Auf welcher Seite liege ich am besten?
Die meisten liegen auf dem Rücken, weil sich das Gewicht dann gleichmäßig verteilt und deine Arme locker liegen können. Liegst du lieber etwas auf der Seite, geht das auch. Achte aber darauf, dass die Decke nirgends drückt.


