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Rotlichtlampe oder Rotlichtpanel kaufen: Was passt zu dir?

MMarlo Schipper 15 Min. Lesezeit
Rotlichtlampe oder Rotlichtpanel kaufen: Was passt zu dir?
Erst wissen, was du erreichen willst, dann technische Daten nebeneinanderlegen.

Kurz gesagt

Das größte Panel ist selten die beste Wahl. Was zählt, sind dein Ziel, dein Platz und der Abstand.

  • Panel, Maske, Lampe oder Bandage: wähle nach Ziel
  • Wellenlängen und Abstand wiegen schwerer als die Zahl der LEDs
  • Lumi 110 für gezielte Nutzung, Lumi 700 für den ganzen Körper
  • Rechne mit Monaten, nicht mit einer schnellen Veränderung

Eine Rotlichtlampe zu kaufen klingt einfach, bis du anfängst zu suchen. Der eine Anbieter verkauft ein kleines Tischmodell, der nächste ein Panel von fast einem Meter, und dazwischen gibt es Masken, Brillen, Bänder fürs Knie und Lampen, die eigentlich Wärmelampen sind. Alles unter demselben Begriff. Kein Wunder, dass Menschen aufgeben, bevor sie etwas auswählen.

Dieser Kaufratgeber hilft dir bei der Wahl. Wie Rotlicht genau funktioniert, welche Wellenlängen was bewirken und was du von einer Sitzung erwarten kannst, steht alles im kompletten Ratgeber zur Rotlichttherapie. Hier geht es nur um den Kauf: Welche Form passt zu dir, worauf achtest du bei den technischen Daten, und wann ist günstig einfach zu günstig.

Die vier Formen: Rotlichtlampe, Panel, Maske oder Bandage

Fast alles, was du kaufen kannst, fällt in vier Gruppen. Sie machen nicht dasselbe und sind nicht austauschbar. Die Frage ist nicht, welche Form die beste ist, sondern welche Form zu deinem Plan passt.

Das Panel

Ein Rotlichtpanel ist ein flaches Gehäuse voller LEDs, das du an ein Stativ hängst, an eine Wand stellst oder auf den Tisch legst. Panels kombinieren meist mehrere Wellenlängen in einem Gerät, von sichtbarem Rot bis Nahinfrarot, und sie bestrahlen eine große Fläche auf einmal. Du sitzt oder stehst mit Abstand davor und machst in der Zeit nichts anderes.

Ein Panel passt zu dir, wenn du mehrere Stellen behandeln willst, wenn du es ernsthaft durchziehen willst und wenn du zu Hause einen festen Platz hast, an dem das Gerät stehen darf. Es ist die vielseitigste Form, aber auch die, die am meisten Platz und am meisten Disziplin verlangt. Ein Panel, das im Schrank steht, wirkt nicht.

Die Maske

Eine Rotlichtmaske liegt auf Gesicht und Hals. Sie folgt der Form deines Kopfes, die LEDs sitzen also nah an der Haut, und der Abstand bleibt überall gleich. Du musst nicht still vor einem Panel sitzen, mit einer Maske kannst du einfach liegen oder herumlaufen.

Eine Maske ist die logische Wahl, wenn du nur dein Gesicht im Blick hast, wenig Platz hast oder sie mitnehmen willst. Sie ersetzt kein Panel: Schulter, Knie oder Rücken erreichst du damit nicht.

Die Lampe

Mit einer Rotlichtlampe meinen Menschen zwei sehr unterschiedliche Dinge. Manchmal eine LED Lampe, die nur Licht abgibt, manchmal eine klassische Infrarotlampe, die vor allem Wärme abgibt und dabei rot leuchtet. Dieser Unterschied ist wichtig. Eine Wärmelampe wie die Redlight 160 Infrarotlampe ist angenehm, wenn du Wärme an einer Stelle suchst, zum Beispiel im Nacken oder am unteren Rücken. Ein LED Panel gibt kaum Wärme ab und wirkt auf andere Weise.

Suchst du diese spürbare Wärme, ist eine Lampe oft der angenehmste und einfachste Kauf. Suchst du Licht mit bestimmten Wellenlängen, kaufst du mit einer Wärmelampe nicht das, was du zu kaufen glaubst. Genau an diesem Unterschied entstehen die meisten Fehlkäufe.

Welche Lampe du dann wählst und warum der Abstand dabei mehr sagt als die Wattzahl, steht Schritt für Schritt im Kaufratgeber Infrarotlampe kaufen: Wattzahl, Abstand, Stativ und Timer.

Die Bandage

Eine Bandage ist ein flexibles Band mit LEDs, das du um Knie, Ellbogen, Handgelenk oder Knöchel wickelst. Das Licht kommt von allen Seiten auf das Gelenk, und der Abstand ist null, denn das Band liegt auf der Haut. Du kannst dabei einfach auf dem Sofa sitzen.

Eine Bandage wie die Luxyor Pulsebrace 110 ist für eine Stelle auf einmal gedacht. Treibst du viel Sport und ist es immer dasselbe Knie, dem du Aufmerksamkeit schenken willst, ist das praktischer, als jedes Mal ein Panel aufzustellen. Willst du deinen ganzen Körper oder deinen Rücken erreichen, reicht eine Bandage nicht aus.

Aufgeräumter Schreibtisch mit zugeklapptem Notizbuch, Stift und einer Tasse Kaffee in weichem Tageslicht
Schreib zuerst auf, was du erreichen willst. Das bringt mehr, als zehn Produktseiten zu vergleichen.

Worauf du beim Kauf einer Rotlichtlampe achtest

Produktseiten sind voller Zahlen. Die meisten davon sagen wenig, wenn du sie einzeln betrachtest. Das sind die Punkte, auf die es wirklich ankommt, in der Reihenfolge, in der sie meistens den Unterschied machen.

Wellenlängen

Die Wellenlänge bestimmt, wie tief das Licht kommt. Sichtbares Rot bleibt näher an der Oberfläche und ist deshalb die übliche Wahl für die Haut. Nahinfrarot ist für das Auge unsichtbar, dringt weiter ein und wird deshalb häufiger für Muskeln und Gelenke genutzt. Panels, die nur Rot abgeben, sind günstiger herzustellen, Panels mit Nahinfrarot sind vielseitiger einsetzbar.

Bereich Sichtbar Wofür er meistens gewählt wird
Blau und Grün, rund 480 bis 520 nm Ja, grell Zusätzliche Stufen bei Multispektrumpanels, meist kurz genutzt
Rot, grob 630 bis 660 nm Ja, tiefrot Haut und Gesicht, der bekannteste Bereich
Nahinfrarot, grob 810 bis 940 nm Kaum bis gar nicht Tiefer liegendes Gewebe, Muskeln und Gelenke

Achte darauf, dass ein Anbieter die Wellenlängen auch wirklich nennt. Steht dort nur "Rotlicht" oder "660 und 850" ohne weitere Erklärung, weißt du nicht, wie die LEDs verteilt sind. Ein Panel mit sieben Wellenlängen, wie die Lumi Panels von Luxyor, die von 480 bis 940 nm reichen, gibt dir mehr Möglichkeiten als ein Panel mit einer Farbe. Ob du sie alle nutzt, ist eine andere Frage. Viele Menschen nutzen am Ende zwei Stufen und lassen den Rest in Ruhe.

Anzahl der LEDs und bestrahlte Fläche

Die Anzahl der LEDs sagt etwas, aber nicht alles. Hundert schwache LEDs können weniger bewirken als fünfzig starke. Interessanter ist die Kombination: wie viele LEDs, auf welcher Fläche, und wie viel von deinem Körper du in einer Sitzung erfasst. Ein kompaktes Panel deckt ungefähr Gesicht und Hals oder eine Schulter ab. Ein Ganzkörperpanel deckt deine ganze Vorderseite ab, wenn du im richtigen Abstand davorstehst.

Rechne vorher kurz durch, wie viele Sitzungen du brauchst, um das zu tun, was du vorhast. Willst du mit einem kleinen Panel Vorderseite und Rückseite behandeln, stehst du doppelt so lange davor. Das ist in Ordnung, wenn du fünf Minuten pro Mal machst, und es ist ein Grund aufzugeben, wenn du dafür eine halbe Stunde einplanen musst.

Abstand und Aufstellung

Der Abstand ist der am meisten unterschätzte Faktor. Licht nimmt schnell ab, je weiter du weg sitzt. Doppelt so weit weg bedeutet deutlich weniger Licht auf deiner Haut, und das merkst du stärker als einen Unterschied von zwanzig LEDs. Bei den meisten Panels liegt der übliche Abstand zwischen etwa fünfzehn Zentimetern und einem halben Meter, je nachdem, ob du oberflächlich oder tiefer arbeiten willst.

Schau deshalb auch darauf, was mitgeliefert wird und was nicht. Ein Panel ohne Stativ oder Aufhängung liegt schnell schief auf einem Stuhl, und dann stimmt dein Abstand nie. Überleg dir vor der Bestellung, wo das Gerät stehen soll und ob dort eine Steckdose ist.

Gut zu wissen

Miss den Platz, an den das Panel kommen soll, bevor du bestellst, inklusive des Platzes, den du selbst davor brauchst. Ein Panel mit 91 cm Höhe braucht in der Praxis etwa anderthalb Meter freie Bodenfläche.

Bedienung, Timer und Fernbedienung

Das klingt nach einem Detail und ist es nicht. Ein Gerät, das du mit drei Knopfdrücken einstellst, nutzt du öfter als eines, für das du eine Anleitung brauchst. Ein Touchscreen, auf dem du Wellenlänge und Zeit direkt siehst, erspart dir Umstände. Eine Fernbedienung ist vor allem angenehm, wenn du mit Brille vor dem Panel sitzt und nicht ständig aufstehen willst.

Ein Timer ist kein Luxus. Ohne Timer schaust du ständig aufs Handy oder vergisst die Zeit. Mit einem Timer, der von selbst stoppt, hältst du deine Sitzungen kurz und gleich, und genau das willst du, wenn du etwas monatelang durchziehst.

EMF und Verarbeitungsqualität

EMF, das elektromagnetische Feld rund um ein Gerät, ist ein Punkt, mit dem viele Anbieter um sich werfen. Jedes Gerät mit einem Netzteil erzeugt ein Feld, und im normalen Nutzungsabstand ist es bei einem gut gebauten Panel niedrig. Such dir einen Anbieter, der nüchtern damit umgeht und einfach erklärt, wie das Panel aufgebaut ist, statt daraus ein Verkaufsargument zu machen.

Verarbeitungsqualität merkst du an den Dingen drumherum: ein stabiles Gehäuse, das die Wärme der LEDs abführen kann, ein Lüfter, der nicht klappert, ein sauber verarbeitetes Kabel, ein Anschluss, der passt. Frag auch nach Garantie und Rückgaberecht. Bei Luxyor sind das 60 Tage Rückgaberecht und 2 Jahre Garantie, und das ist ein vernünftiger Maßstab, an dem du andere Anbieter messen kannst.

Warum ein größeres Panel nicht automatisch besser ist

Die Versuchung ist groß, das größte Panel zu kaufen, das du finden kannst. Mehr LEDs, mehr Fläche, mehr für dein Geld. Zum Teil stimmt das auch: Ein größeres Panel spart Zeit, weil du nicht umrücken musst, um deinen ganzen Körper zu erreichen.

Aber größer bringt auch Dinge mit sich, an die du vorher nicht denkst. Ein Ganzkörperpanel braucht Platz und eine feste Aufstellung. Du musst davorstehen, also kannst du dabei nicht auf dem Sofa sitzen oder arbeiten. Und wenn du nur dein Gesicht im Sinn hast, leuchtet ein Meter Panel für eine Fläche von zwanzig Zentimetern.

Umgekehrt ist ein kompaktes Panel zu klein, wenn dein ganzer Körper das Ziel ist. Dann stehst du dreimal so lange davor, und das hält fast niemand durch. Die richtige Größe ist die, die zu dem Körperteil passt, den du erreichen willst, und zu der Zeit, die du dafür pro Tag hast.

Das beste Gerät ist nicht das größte, sondern das, das du in drei Monaten immer noch nutzt.

Nach Ziel wählen: welche Form zu welchem Plan gehört

Stell dein Ziel an den Anfang, und die Wahl wird viel einfacher. Diese Tabelle ist keine Aussage über Ergebnisse, nur über die praktische Eignung.

Ziel Naheliegendste Form Warum Worauf du achtest
Gesicht und Hals Maske oder kompaktes Panel Kleine Fläche, kurze Sitzungen, nah an der Haut Passform bei einer Maske, Abstand bei einem Panel
Ganzer Körper Ganzkörperpanel Eine große bestrahlte Fläche spart Sitzungen Platz, Stativ und ein fester Ort
Gezielt auf eine Stelle Bandage oder Lampe Kontakt oder Wärme genau dort, wo du es willst Welches Gelenk, und ob du Wärme oder Licht suchst
Unterwegs oder auf Reisen Maske oder kleines Panel Passt in eine Tasche, schnell aufgebaut Gewicht, Hülle und Steckertyp

Schwankst du noch zwischen Geräten, hilft dir die Übersicht, welches Rotlichtgerät zu dir passt, die letzte Entscheidung zu treffen.

Rotlichttherapie fürs Gesicht: wann eine Maske praktischer ist als ein Panel

Für die Haut im Gesicht ist Rotlicht die am häufigsten gewählte Form, und genau dort ist die Verwirrung am größten. Sowohl eine Maske als auch ein Panel kann dein Gesicht erreichen. Der Unterschied liegt im Komfort, nicht darin, ob es geht.

Eine Maske hält den Abstand überall gleich, auch an Nase, Kieferlinie und Stirn. Bei einem Panel ist deine Nase näher als deine Wangen, vor allem, wenn du direkt davor sitzt. Eine Maske lässt dir außerdem freie Hand: Du kannst liegen, etwas hören oder einfach mal nichts tun. Für kurze Sitzungen jeden Abend gewinnt dieser Komfort oft gegen die Vielseitigkeit eines Panels.

Ein Panel gewinnt, sobald du mehr willst als nur dein Gesicht. Willst du auch Hals, Dekolleté, Hände oder Schultern einbeziehen, ist ein Panel logischer. Und willst du später auch Rücken oder Beine, kaufst du mit einer Maske etwas, das du später doch noch ergänzt. Was du von Rotlicht auf deiner Haut erwarten kannst, steht im Artikel über Rotlicht und deine Haut.

Praktischer Punkt: Eine Maske muss passen. Sitzt sie locker, ändert sich der Abstand jedes Mal, und du verschwendest Licht. Trägst du eine Brille, ist eine Maske manchmal schwieriger zu kombinieren als ein Panel, vor das du dich einfach setzt.

Lumi 110 und Lumi 700 im Vergleich

Luxyor hat zwei Rotlichtpanels, die an den beiden Enden des Spektrums liegen. Das Lumi 110 ist ein kompaktes Tischpanel, das Lumi 700 das Ganzkörpermodell. Sie teilen die Technik und unterscheiden sich in Format und Reichweite.

Merkmal Lumi 110 Lumi 700
Typ Kompaktes Tischpanel Ganzkörperpanel
Format Kompakt, passt auf Tisch oder Schreibtisch 91 cm hoch, stehend oder hängend
LEDs Kompakte Anordnung für gezielte Nutzung 300 LEDs
Wellenlängen 7 Wellenlängen von 480 bis 940 nm 7 Wellenlängen von 480 bis 940 nm
Bedienung Touchscreen und Fernbedienung Touchscreen und Fernbedienung
Passt zu Gesicht, Hals, Schulter, eine Stelle auf einmal Ganzer Körper, große Flächen, fester Platz zu Hause
Platzbedarf Eine Ecke auf dem Tisch Eine freie Wand oder Bodenfläche

Liegst du irgendwo dazwischen, ist das ein berechtigtes Gefühl. Bald kommt ein mittleres Modell dazu, das genau zwischen Lumi 110 und Lumi 700 liegt: größer als ein Tischpanel, kleiner als ein Ganzkörperpanel. Hast du jetzt keine Eile und passt keines der beiden genau, kann es sich lohnen, darauf zu warten.

Luxyor Lumi 110
Luxyor Lumi 110
  • Kompaktes Tischpanel mit 7 Wellenlängen von 480 bis 940 nm
  • Touchscreen und Fernbedienung, Timer inklusive
  • 60 Tage Rückgaberecht und 2 Jahre Garantie
Zur Lumi 110
Holztisch mit zwei weichen Stoffmustern nebeneinander und einem Notizbuch in neutralen Tönen
Zwei Modelle nebeneinanderzulegen funktioniert besser, als zehn Tabs offen zu halten.

Rotlichttherapie zu Hause: Platz, Zeit und Durchhalten

Rotlichttherapie zu Hause steht und fällt damit, wie leicht du rankommst. Ein Gerät, das du jedes Mal aus dem Schrank holen, aufbauen und wieder wegräumen musst, nutzt du in der ersten Woche begeistert und danach immer weniger. Das ist keine Frage der Motivation, so läuft es einfach.

Denk deshalb vor dem Kauf über drei Dinge nach. Wo steht es? Wann am Tag machst du es? Und was machst du in der Zeit? Wer das Panel neben den Platz stellt, an dem er sowieso jeden Abend sitzt, nutzt es einfach öfter. Für eine Maske gilt dasselbe: Leg sie auf deinen Nachttisch statt in eine Schublade.

Halte deine Sitzungen kurz und gleich. Lieber jeden Tag eine kurze Sitzung als einmal pro Woche eine lange. Was ein realistischer Aufbau ist, steht im Ratgeber zur Rotlichttherapie zu Hause für Einsteiger.

Worauf du bei billigen Anbietern und großen Versprechen achten solltest

Der Markt für Rotlicht wächst schnell, und das zieht Anbieter an, die es nicht so genau nehmen. Auf diese Signale achtest du, bevor du bezahlst:

  • Keine Wellenlängen genannt. Steht dort nur "Rotlicht" ohne Nanometer, weißt du nicht, was du kaufst.
  • Nur die Zahl der LEDs als Verkaufsargument. Ohne Fläche und empfohlenen Abstand sagt diese Zahl wenig.
  • Versprechen zu Erkrankungen. Ein Anbieter, der behauptet, dass ein Gerät eine Erkrankung heilt oder behandelt, geht zu weit. Lass dich darauf nicht ein.
  • Vorher und Nachher Fotos ohne Zusammenhang. Anderes Licht, anderer Winkel, anderes Make up. Sie beweisen nichts.
  • Vage Zahlen aus Studien. Einzelne Prozentangaben ohne Quelle sind ein Warnsignal, keine Grundlage.
  • Keine Adresse, keine Garantie, kein Rückgaberecht. Wenn etwas kaputtgeht, willst du jemanden erreichen können.
  • Kein Support in deiner Sprache. Praktisch bei Fragen und ein Zeichen, dass ein echtes Unternehmen dahintersteht.
  • Nur Rabattdruck. Ablaufende Uhren und "nur noch 2 auf Lager" sagen etwas über den Verkäufer, nicht über das Produkt.

Die Grundlagen dazu, was Rotlicht ist und was nicht, hältst du am besten getrennt vom Verkaufstext. Ein Anbieter, der offen darüber spricht, verdient dein Vertrauen eher als einer mit den lautesten Versprechen.

Erfahrungen mit Rotlichttherapie: was du realistisch erwarten kannst

Wenn du Erfahrungen mit Rotlichttherapie liest, siehst du zwei Extreme. Die eine Hälfte ist hellauf begeistert, die andere Hälfte hat nichts gemerkt. Das liegt nicht daran, dass jemand lügt. Es liegt daran, dass Menschen Verschiedenes erwarten, verschiedene Geräte nutzen und es unterschiedlich lange durchhalten.

Drei Dinge solltest du ehrlicherweise vorher wissen. Erstens: Es braucht Zeit. Das ist kein Produkt, bei dem du nach einer Sitzung etwas merkst, und die meisten, die etwas davon merken, machen es schon seit Monaten. Zweitens: Es wirkt nicht bei allen gleich. Haut, Alter, Gewohnheiten und Erwartungen sind verschieden, und das siehst du in den Berichten. Drittens: Das ist keine medizinische Behandlung. Hast du Beschwerden, die dich wirklich belasten, ist ein Arzt die richtige Adresse, nicht ein Panel.

Was du erwarten kannst, ist ein ruhiger Moment zu einer festen Zeit und ein Gerät, das tut, was auf der Verpackung steht, wenn du den richtigen Abstand und die richtige Zeit einhältst. Verkauft dir jemand mehr als das, sei vorsichtig.

Achtung: Hast du gesundheitliche Beschwerden, bist du schwanger oder nimmst du Medikamente, die die Wärmeregulation beeinflussen? Dann sprich zuerst mit deinem Arzt.

Augenschutz und die Rotlichtbrille

Panels sind hell. Bei normaler Nutzung nicht gefährlich hell, aber unangenehm, wenn du zehn Minuten hineinstarrst. Bei Nahinfrarot kommt etwas hinzu: Du siehst dieses Licht kaum, also kneifst du die Augen nicht von selbst zu. Deine natürliche Bremse fällt weg.

Deshalb gehört eine Rotlichtbrille zum Kauf eines Panels, so wie eine Hülle zum Handy. Rechne sie bei deiner Wahl gleich mit ein, statt sie später nachzubestellen. Trägst du sie bei jeder Sitzung, bist du entspannter und kannst einfach geradeaus schauen.

Bei einer Maske ist es anders: Gute Masken decken den Augenbereich ab oder haben eine Aussparung. Achte beim Kauf gezielt darauf. Mehr dazu, wann du eine Brille brauchst, steht im Artikel über die Rotlichtbrille.

Gut zu wissen

Leg die Brille zum Panel, nicht in eine Schublade. Was du suchen musst, nutzt du nach zwei Wochen nicht mehr.

In fünf Schritten zur richtigen Wahl

Geh diese Schritte durch, bevor du etwas bestellst. Das erspart dir eine Rücksendung und eine Enttäuschung.

  1. Leg dein Ziel festGesicht, ganzer Körper, eine Stelle oder unterwegs. Wähl eines aus, nicht alles gleichzeitig.
  2. Wähl die FormPanel, Maske, Lampe oder Bandage. Nutz die Tabelle oben und sei ehrlich, was deinen Platz angeht.
  3. Prüf die technischen DatenWellenlängen mit Nanometerangabe, bestrahlte Fläche, empfohlener Abstand, Timer und Bedienung.
  4. Schau dir den Anbieter anGarantie, Rückgaberecht, Erreichbarkeit und ob die Versprechen sauber bleiben.
  5. Plane Ort und ZeitpunktWo steht es und wann machst du es? Ohne Antwort darauf wartest du besser noch ein bisschen.

Wann du besser nichts kaufst

Ein Kaufratgeber, der nur sagt, was du kaufen sollst, ist kein Kaufratgeber. Es gibt Situationen, in denen es die bessere Wahl ist, auf den Kauf zu verzichten.

Suchst du vor allem Wärme und Entspannung, ist ein LED Panel wahrscheinlich nicht das, was du suchst. Eine Infrarotlampe oder eine Infrarot Saunadecke gibt dir diese Wärme, und das ist ein ganz anderes Gefühl als kühles rotes Licht. Erwartest du ein schnelles Ergebnis innerhalb von zwei Wochen, wird dich der Kauf wahrscheinlich enttäuschen. Und hast du keinen Platz, an dem das Gerät stehen darf, kaufst du etwas, das im Schrank landet.

Auch gut zu wissen: Du musst nicht gleich das größte Modell nehmen, um anzufangen. Klein starten und später erweitern funktioniert gut, vor allem, wenn du noch nicht sicher bist, ob du dranbleibst.

Luxyor Lumi 700
Luxyor Lumi 700
  • Ganzkörperpanel mit 91 cm und 300 LEDs
  • 7 Wellenlängen von 480 bis 940 nm, Touchscreen und Fernbedienung
  • 60 Tage Rückgaberecht und 2 Jahre Garantie
Zur Lumi 700

Zum Schluss

Eine Rotlichtlampe oder ein Panel zu kaufen ist vor allem eine Frage davon, zuerst dein Ziel klar zu haben. Gesicht, ganzer Körper, eine Stelle oder unterwegs: Daraus ergibt sich die Form, und erst danach wird die Liste der technischen Daten interessant. Wellenlängen, Fläche, Abstand und ein Timer, der dir die Arbeit abnimmt, wiegen schwerer als die größte Zahl auf der Verpackung.

Willst du zuerst verstehen, was Rotlichttherapie genau ist, bevor du etwas auswählst, lies den kompletten Ratgeber zur Rotlichttherapie. Willst du alle Panels nebeneinander sehen, findest du die Produkte von Luxyor im Onlineshop und die Hintergründe gesammelt in der Wissensdatenbank.

Häufige Fragen

Was kaufe ich besser, eine Rotlichtlampe oder ein Panel?

Das hängt davon ab, was du suchst. Eine klassische Rotlichtlampe gibt vor allem Wärme auf eine kleine Stelle und ist angenehm für Nacken oder unteren Rücken. Ein LED Panel gibt kaum Wärme ab und arbeitet mit bestimmten Wellenlängen auf einer größeren Fläche. Leg zuerst dein Ziel fest, dann ergibt sich die Form von selbst.

Worauf achte ich beim Kauf einer Lampe für Rotlichttherapie?

Schau auf die Wellenlängen in Nanometern, die bestrahlte Fläche, den empfohlenen Abstand, die Bedienung und ob ein Timer dabei ist. Achte außerdem auf Verarbeitung, Garantie und Rückgaberecht. Einen Anbieter, der diese Angaben nicht nennt, lässt du besser links liegen.

Wie viele LEDs braucht ein gutes Panel für Rotlichttherapie?

Die Zahl der LEDs allein sagt wenig. Es zählt die Kombination aus Anzahl, Stärke und Fläche und wie viel von deinem Körper du in einer Session erreichst. Ein kompaktes Panel deckt etwa Gesicht und Hals ab, ein Panel für den ganzen Körper deine ganze Vorderseite.

Was bedeutet Nahinfrarot auf einem Panel?

Nahinfrarot ist Licht, das du kaum oder gar nicht siehst, meist grob zwischen 810 und 940 nm. Es dringt tiefer ein als sichtbares Rot und wird deshalb öfter für Muskeln und Gelenke gewählt. Sichtbares Rot bleibt näher an der Oberfläche.

Ist eine Rotlichtmaske für das Gesicht besser als ein Panel?

Für das Gesicht allein ist eine Maske oft praktischer, denn der Abstand bleibt überall gleich und du hast die Hände frei. Ein Panel ist sinnvoller, sobald du auch Hals, Schultern oder den Rest deines Körpers einbeziehen willst. Beide können dein Gesicht erreichen.

Kann man Rotlichttherapie zu Hause machen?

Ja, genau dafür sind Panels, Masken und Bandagen gemacht. Es steht und fällt damit, wie leicht du rankommst: Ein fester Platz und ein fester Moment machen mehr aus als das Modell, das du wählst. Ein Gerät im Schrank nutzt du nicht.

Wie weit solltest du von einem Rotlichtpanel entfernt sitzen?

Bei den meisten Panels liegt der übliche Abstand zwischen etwa fünfzehn Zentimetern und einem halben Meter. Näher heißt mehr Licht auf einer kleineren Fläche, weiter weg heißt eine größere Fläche, aber weniger Licht. Halte den Abstand aus der Anleitung deines Geräts ein und bleib dabei konsequent.

Brauchst du bei Rotlichttherapie eine Brille?

Eine Rotlichtbrille ist angenehm, weil Panels hell sind und du Nahinfrarot kaum siehst, sodass du die Augen nicht von selbst zukneifst. Rechne die Brille beim Kauf mit ein und leg sie zum Panel. Bei einer Maske schaust du, ob der Augenbereich abgedeckt ist.

Was sind realistische Erfahrungen mit Rotlichttherapie?

Die Erfahrungen gehen weit auseinander, vor allem wegen unterschiedlicher Erwartungen, Geräte und Durchhaltevermögen. Rechne mit Wochen bis Monaten und nicht mit einem schnellen Ergebnis. Es ist keine medizinische Behandlung, also geh mit Beschwerden zu deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Was ist der Unterschied zwischen Lumi 110 und Lumi 700?

Das Lumi 110 ist ein kompaktes Tischpanel für gezielte Nutzung, das Lumi 700 ist ein Ganzkörperpanel von 91 cm mit 300 LEDs. Beide haben 7 Wellenlängen von 480 bis 940 nm, einen Touchscreen und eine Fernbedienung. Der Unterschied liegt also in Größe und Reichweite, nicht in der Technik.

Kommt noch ein Modell zwischen Lumi 110 und Lumi 700?

Ja, es kommt ein mittleres Modell dazu, das zwischen beiden liegt: größer als das Tischpanel und kleiner als das Ganzkörperpanel. Passt keines der beiden aktuellen Modelle genau zu deinem Platz und deinem Ziel, kann es klug sein, darauf zu warten.

Ist Rotlichttherapie dasselbe wie eine Infrarotlampe?

Nein. Eine Infrarotlampe gibt vor allem spürbare Wärme ab und leuchtet dabei rot. Ein LED Panel für Rotlichttherapie gibt bestimmte Wellenlängen und kaum Wärme ab. Suchst du entspannende Wärme, ist eine Lampe sinnvoller als ein Panel.

M
Marlo Schipper

Gründer von Luxyor. Schreibt über Infrarot, Rotlicht und Ruhe aus der täglichen Erfahrung mit Kunden und Produkten.

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