Geräusche bei Infrarotdecke oder Rotlichtpanel: was hörst du?

MMarlo Schipper 11 Min. Lesezeit
Geräusche bei Infrarotdecke oder Rotlichtpanel: was hörst du?
In einem stillen Zimmer hörst du mehr von deinem Gerät als tagsüber im Wohnzimmer.

Kurz gesagt: Die Geräusche von Infrarotgeräten für zu Hause sind fast immer leise, aber es gibt sie. Eine Saunadecke raschelt und die Temperaturregelung klickt. Ein Rotlichtpanel kann ein feines elektronisches Summen erzeugen und muss seine Wärme loswerden. Eine Infrarotlampe tickt beim Aufwärmen und Abkühlen. Eine LED Maske und eine Infrarot Bandage sind die leisesten Geräte der Reihe, und ein Massagekissen ist das lauteste, weil es als einziges bewegliche Teile hat.

Das klingt nach einem Detail, bis du daran denkst, wofür du so ein Gerät kaufst. Wer zwanzig bis vierzig Minuten still liegt, hört jedes Geräusch im Raum doppelt so laut. Hier liest du für jedes Gerät, woher das Geräusch kommt, was normal ist, was ein Zeichen dafür ist, dass etwas nicht stimmt, und was du an deinem Aufbau ändern kannst. Erfundene Dezibelwerte findest du hier nicht.

Woher Geräusche bei einem Infrarotgerät kommen

Wärme und Licht selbst machen kein Geräusch. Infrarotstrahlung ist elektromagnetische Strahlung und per Definition unhörbar. Alles, was du hörst, kommt also von woanders, und es gibt vier Quellen. Mechanisch: Stoff, der an Stoff entlangreibt, ein Reißverschluss, Klettverschluss oder ein Motor mit Zahnrädern. Thermisch: Material, das sich bei Wärme ausdehnt und beim Abkühlen zusammenzieht, was du als Ticken oder Knacken hörst. Elektrisch: ein Netzteil, ein Dimmer oder ein schaltender Kontakt. Und Luft: ein Lüfter, der Wärme abführt.

Welche davon eine Rolle spielen, hängt vom Gerät ab. Eine Decke hat viel Stoff, aber wenig Elektronik und keine beweglichen Teile. Ein Panel hat keinen Stoff und keine beweglichen Teile, aber ein Netzteil, das Hunderte LEDs versorgt.

Gut zu wissen

Die meisten Geräusche, die Menschen ihrem Gerät zuschreiben, machen sie selbst. Bei einer Decke von 180 mal 80 cm reibt eine große Fläche Stoff aneinander, sobald du dich drehst.

Die Saunadecke: Stoff, Reißverschluss und das Klicken der Regelung

Eine Decke besteht aus mehreren Lagen, beschrieben in dem Aufbau einer Infrarot Saunadecke. Für Geräusche zählt vor allem die Außenschicht, denn die reibt an sich selbst.

PU Leder klingt anders als ein gesteppter Stoff: glatter, es gleitet also leichter und macht ein tieferes Geräusch, während eine gesteppte Außenschicht eher hell raschelt. Keines von beiden ist laut, aber in einem stillen Schlafzimmer merkst du den Unterschied.

Das leise Klicken während deiner Anwendung

Um dieses Geräusch drehen sich die meisten Fragen, und es ist völlig normal. Eine Decke hält die Temperatur nicht, indem sie ununterbrochen mit voller Leistung heizt: Die Regelung schaltet die Heizung rund um den eingestellten Wert immer wieder an und ab, und bei einem schaltenden Kontakt hörst du dabei manchmal ein leises Klicken.

Der Rhythmus ist vorhersehbar. In der Aufwärmphase von 10 bis 15 Minuten ist die Heizung fast durchgehend an und du hörst wenig Schalten. Sobald der eingestellte Wert erreicht ist, beginnt das Takten der Heizung, und in einem kalten Raum passiert das häufiger, weil die Decke schneller Wärme verliert. Bei einer Nutzungstemperatur von 50 bis 70 °C hörst du also mehr Schaltmomente als bei 40 °C. Wie du Temperatur und Timer einstellst, liest du in Fernbedienung und Funktionen einer Saunadecke erklärt.

Warmes Infrarotlicht, das durch den gesteppten Stoff einer Decke scheint
Die Außenschicht bestimmt, wie viel du hörst, wenn du dich in der Decke bewegst.

Was die Leistung damit zu tun hat

Die Leistungsaufnahme bestimmt, wie viel Wärme pro Minute dazukommt, und damit, wie oft die Regelung eingreift. Hier die Werte aus den CE Unterlagen.

Modell Leistungsaufnahme Temperaturbereich Timer Regelung
Slimline 100 500 W nominal, Spitze 600 W 30 bis 80 °C 0 bis 60 Minuten Einstellbare Temperatur, 180 x 80 cm
Comfort 150 500 W nominal 30 bis 80 °C 0 bis 60 Minuten Einstellbare Temperatur
Deluxe 310 560 W 30 bis 80 °C 1 bis 60 Minuten Sechs Stufen, Stufe 1 bis 6 über den gesamten Bereich

Begegnet dir irgendwo der Wert 550 W für eine dieser Decken, dann stimmt diese Zahl nicht. Was 500 oder 560 Watt praktisch bedeuten, liest du in Leistung einer Saunadecke.

Eine Decke, die ab und zu klickt, macht genau, was sie soll: Sie regelt.

Das Rotlichtpanel: Treiber, Dimmung und Kühlung

Ein Panel hat keinen Stoff und keine beweglichen Teile, es kann also theoretisch völlig still sein. In der Praxis hängt es vom Netzteil und von der Kühlung ab.

Das Netzteil, auch Treiber genannt, wandelt die Netzspannung in die Spannung um, die die LEDs brauchen. Darin stecken Spulen und Kondensatoren, die bei bestimmten Lasten ein sehr feines, hohes Summen abgeben können, im Fachjargon Spulenfiepen oder coil whine. In einem Raum mit Hintergrundgeräuschen geht das unter. Was sonst noch in einem Panel steckt, liest du in was in einem Rotlichtpanel steckt.

Dimmen kann dieses Geräusch verändern. Viele Panels regeln die Intensität, indem sie die LEDs sehr schnell einschalten und ausschalten, statt den Strom zu senken. Wie das funktioniert, steht in flimmerfreies Rotlichtpanel. Bei einer niedrigen Schaltfrequenz kann dieses Schalten im Netzteil auch mechanisch schwingen, und das ist hörbar. Panels, die schnell genug schalten, um flimmerfrei zu sein, sind aus demselben Grund meist leiser.

Kühlung: wohin die Wärme muss

LEDs wandeln einen Teil der aufgenommenen Energie in Licht um und den Rest in Wärme. Diese Wärme muss weg, sonst steigt die Temperatur und die Lichtausbeute lässt nach. Passive Kühlung nutzt das Gehäuse selbst als Kühlkörper: Aluminium mit genug Oberfläche, ohne Lüfter und damit geräuschlos. Aktive Kühlung nutzt Lüfter, was bei hohen Leistungen besser funktioniert, aber du hörst es immer, und bei billigen Exemplaren fängt die Lagerung an zu klappern.

Von außen siehst du oft schon, in welche Richtung es geht. Eine dicke, gerippte Aluminiumrückseite spricht für passive Kühlung, Gitter oder Löcher fast immer für Lüfter. Auch das Gewicht verrät es, denn Kühlkörper sind schwer.

Modell Abmessungen Gewicht Wellenlängen Was das für Geräusche bedeutet
Lumi 110 31 x 22 x 6 cm 2,5 kg 630 und 660 nm Rot, 810 bis 940 nm Nahinfrarot, 480 nm Blau Kompakt, beschrieben als leise und ohne Wärmeabgabe
Lumi 700 91 x 30 x 6 cm 8,5 kg 630 und 660 nm Rot, 810 bis 940 nm Nahinfrarot, 480 nm Blau Mehr Masse, um Wärme abzugeben

Achte auf das Verhältnis von Gewicht und Größe: Das Lumi 700 ist gut dreimal so hoch wie das Lumi 110 und wiegt gut dreimal so viel, während die Tiefe mit 6 cm gleich bleibt. Das passt zu einem Gehäuse, das selbst als Kühlkörper mitarbeitet. Mehr dazu in warum sich ein Rotlichtpanel kaum warm anfühlt und die Wattzahl eines Rotlichtpanels.

Luxyor Lumi 110 Rotlichtpanel in Weiß mit Touchscreen
Luxyor Lumi 110
  • Kompaktes Panel mit 31 x 22 x 6 cm und 2,5 kg, sieben Wellenlängen von 480 bis 940 nm
  • Touchscreen und mitgelieferte Fernbedienung, ausklappbarer Ständer für Schreibtisch oder Schminktisch
  • 60 Tage Rückgaberecht und 2 Jahre Garantie
Zum Lumi 110

Die Infrarotlampe: ein Glühfaden, der sich ausdehnt

In einer Infrarotlampe steckt ein Glühfaden, der heiß wird und Strahlung über ein breites Spektrum abgibt. Das ist Wärme, keine Photobiomodulation: Eine Wärmelampe ist keine Rotlichttherapie, weil Photobiomodulation per Definition nicht thermisch ist.

Das Geräusch ist fast vollständig thermisch. Glas, Keramik, Reflektor und Gehäuse erwärmen sich und dehnen sich aus, aber nicht alle gleich schnell. Wo zwei Materialien aneinanderliegen, verschiebt sich etwas um den Bruchteil eines Millimeters, und das hörst du als Ticken oder kurzes Knacken. Das passiert in den ersten Minuten nach dem Einschalten und erneut beim Abkühlen, manchmal noch zehn Minuten nachdem du sie ausgeschaltet hast. Eine Lampe mit 275 W wird an der Vorderseite ordentlich heiß, und Material, das heiß wird, bewegt sich.

Was auffällt: Eine Lampe auf einem Stativ tickt oft deutlicher als eine Lampe auf dem Tisch, weil ein hohles Stativrohr als Resonanzkörper wirkt. Wird ein brummendes Geräusch stärker oder fängt die Lampe an zu flackern, dann schau dir die Lampe selbst an.

LED Maske und Bandage: die leisesten Geräte

Die RedLight Maske und die Infrarot Bandage haben kein Netzteil im Raum, keinen Lüfter und keine beweglichen Teile. Sie laufen mit Akku, es gibt also nicht einmal Netzspannung, die brummen könnte. Das einzige Geräusch ist der Klettverschluss oder das Band beim Anlegen und Abnehmen.

Bei der Maske sind die Lichtfarben Rot mit 630 nm, Grün mit 520 nm, Blau mit 460 nm und Nahinfrarot mit 850 nm. Ein Farbwechsel ändert nichts am Geräusch, denn LEDs schalten elektronisch. Zur technischen Seite der Bandage: die Pulsebrace 110 technisch erklärt. Das sind die Geräte, die du ohne Bedenken neben einem schlafenden Partner nutzt.

Das Massagekissen: das einzige Gerät mit Motor

Hier ist es anders. Ein Shiatsu Massagekissen hat einen Motor, der Massageköpfe drehen lässt, dazu Zahnräder oder einen Riemen. Das macht zwangsläufig Geräusche, und es ist das einzige Gerät in dieser Reihe, bei dem das Geräusch deutlich zu hören ist. Was darin steckt, liest du in das Shiatsu Massagekissen technisch erklärt.

Das Geräusch ändert sich mit der Belastung: Lehnst du dich stärker an, bekommt der Motor mehr Widerstand und der Ton wird tiefer. Das ist normal. Nicht normal ist ein schleifendes oder quietschendes Geräusch, das bleibt, oder ein Rattern, das vorher nicht da war.

Lautstärken im Vergleich

Ohne Bezugspunkt sagt eine Geräuschbeschreibung wenig. Die Tabelle gibt Orientierungswerte für alltägliche Geräusche in Dezibel A bewertet: allgemeine Richtwerte, um die Skala zu veranschaulichen, keine Messungen an den Produkten oben.

Situation Orientierungswert in dB(A) Wie sich das anfühlt
Totenstilles Schlafzimmer in der Nacht Etwa 20 bis 25 Du hörst deinen eigenen Atem
Flüstern in einem Meter Abstand Etwa 30 Wahrnehmbar, aber nicht störend
Ruhiges Wohnzimmer tagsüber oder ein Kühlschrank im selben Raum Etwa 35 bis 40 Hörbar, wenn du darauf achtest, sonst nicht
Normales Gespräch auf einen Meter Etwa 60 Übertönt alle Geräte oben

Die Dezibelskala ist logarithmisch: 10 dB mehr werden als etwa doppelt so laut empfunden. Die Lehre steckt in der dritten Zeile. In einem Wohnzimmer mit 35 bis 40 dB(A) Hintergrund verschwindet fast jedes leise Gerätegeräusch. Dasselbe Summen fällt abends in einem stillen Schlafzimmer dagegen auf. Das Gerät hat sich nicht verändert, der Raum schon.

So wird deine Anwendung leiser

Der Aufbau bewirkt mehr als die Wahl des Geräts.

  1. Leg die Decke auf eine weiche, ebene UnterlageEin harter Boden wirft Schall zurück. Eine Yogamatte, eine Bettdecke oder ein Teppich unter der Decke dämpft sowohl das Rascheln als auch das Ticken der Regelung. Mehr über Unterlage und Raum in wo du eine Infrarotdecke hinlegst.
  2. Wähle eine Haltung, die du 20 bis 40 Minuten durchhältstJedes Mal, wenn du dich bewegst, raschelt die ganze Decke. Leg Kissen bereit, bevor du anfängst, nicht mittendrin.
  3. Stell ein Panel nicht an eine hohle Wand oder einen SchrankEine dünne Wand oder eine leere Schranktür wirkt als Resonanzboden. Ein halber Meter freier Raum hinter dem Panel macht hörbar etwas aus und hilft der Kühlung.
  4. Stell eine Lampe auf ein Stativ mit stabilem FußEin Stativ überträgt das Ticken. Ein Fuß, der flach auf dem Boden steht, schwingt weniger mit als ein Stativ, das auf einer Fliesenkante balanciert.
  5. Schließ Geräte direkt an eine Steckdose anEin langes, dünnes Verlängerungskabel oder eine überlastete Steckdosenleiste kann selbst anfangen zu brummen. Was eine Decke oder ein Panel an Stromkreis braucht, liest du in Infrarot anschließen: Stromkreis, Verlängerungskabel und Steckdosenleiste.
  6. Plane das lauteste Gerät am Anfang einNutzt du ein Massagekissen und danach eine Decke, dann nimm zuerst das Kissen. So endest du mit dem leisesten Teil.

Welches Geräusch ist ein Warnsignal?

Fast alles oben ist normal. Ein paar Geräusche nicht, und die Antwort ist dann immer: aufhören, Stecker ziehen und nicht weiter nutzen, bis du weißt, was es ist.

  • Knistern oder Knacken aus dem Stecker, dem Kabel oder der Bedienung. Das deutet auf einen schlechten Kontakt hin.
  • Ein lautes, tiefes Brummen, das vorher nicht da war, bei einer Lampe oder einem Netzteil.
  • Ein Piepen, das lauter wird, je länger das Gerät läuft. Bei einem Panel kann das auf ein Netzteil hindeuten, das zu kämpfen hat.
  • Ein Lüfter, der rattert oder tickt. Die Lagerung läuft fest oder etwas berührt die Flügel, und dann wird keine Wärme mehr abgeführt.
  • Ein Massagekissen, das anfängt zu schleifen oder zu quietschen. Etwas klemmt oder der Antrieb läuft nicht frei.

Bist du unsicher, dann melde dich beim Kundenservice. Für die Produkte gelten 60 Tage Rückgaberecht und 2 Jahre Garantie auf Herstellungsfehler und Materialfehler. Praktisch: Nimm in der ersten Woche mit deinem Handy auf, wie das Gerät normal klingt, dann hast du später einen Vergleich.

Was du von einer Anwendung erwarten kannst

Bei einer Decke folgt das Geräusch den Phasen. Ausrollen und Einstellen dauert 1 bis 2 Minuten und ist der lauteste Moment. Während des Aufwärmens von 10 bis 15 Minuten hörst du kaum etwas. Erst in der eigentlichen Anwendung von 20 bis 40 Minuten bei 50 bis 70 °C beginnt das Schalten. Bei einem Panel ist das Bild einfacher: einschalten, und dann die ganze Anwendung lang dasselbe gleichmäßige Niveau. Das Panel ist damit das ruhigere der beiden, auch wenn es elektrisch gesehen das komplexere Gerät ist. Die technischen Daten des größten Modells findest du in das Lumi 700 technisch erklärt.

Luxyor Lumi 700 Ganzkörper Rotlichtpanel in Schwarz
Luxyor Lumi 700
  • Ganzkörperpanel mit 91 x 30 x 6 cm und 8,5 kg, 300 LEDs und sieben Wellenlängen von 480 bis 940 nm
  • Regelbare Intensität und Pulsfunktion, frei aufstellbar oder an der Wand oder über einer Tür aufzuhängen
  • 60 Tage Rückgaberecht und 2 Jahre Garantie
Zum Lumi 700

Zum Schluss

Geräusche sind eine der wenigen Eigenschaften, die du keinem Datenblatt entnimmst und erst in deinem eigenen Raum beurteilst. Die Reihenfolge bleibt dieselbe: Maske und Bandage sind nahezu geräuschlos, das Panel gibt höchstens ein feines Summen von sich, die Decke raschelt und klickt, die Lampe tickt, und das Massagekissen ist das einzige mit Motor.

Merk dir zwei Dinge. Fast jedes Geräusch, das du hörst, hat eine Funktion, vom Klicken einer Temperaturregelung bis zum Ticken von sich ausdehnendem Glas. Und der Raum entscheidet mehr als das Gerät. Eine weiche Unterlage, eine gute Haltung und ein halber Meter Platz hinter einem Panel bewirken mehr als jede Kaufentscheidung.

Achtung: Luxyor verkauft Wellnessprodukte, keine Medizinprodukte. Hast du Beschwerden, sprich mit deinem Hausarzt oder Physiotherapeuten.

Häufige Fragen

Macht eine Infrarotdecke Geräusche?

Ja, aber leise. Du hörst vor allem die Außenschicht, die bei Bewegung an sich selbst entlangreibt, den Reißverschluss beim Öffnen und Schließen und manchmal ein leises Klicken der Temperaturregelung, die die Heizung einschaltet und ausschaltet. Dieses Klicken ist normal und gehört zu einer Decke, die ihre Temperatur regelt.

Warum klickt meine Saunadecke während der Anwendung?

Eine Decke hält die eingestellte Temperatur nicht, indem sie durchgehend mit voller Leistung heizt. Die Regelung schaltet die Heizung rund um den eingestellten Wert immer wieder an und ab, und bei einem schaltenden Kontakt hörst du dabei manchmal ein Klicken. In einem kalten Raum passiert das öfter, weil die Decke schneller Wärme verliert.

Ist ein Rotlichtpanel leise?

Meistens ja. Ein Panel hat keinen Stoff und keine beweglichen Teile. Was du in einem sehr stillen Raum manchmal hörst, ist ein feines, hohes Summen aus dem Netzteil, Spulenfiepen oder coil whine genannt. Hat das Panel Lüfter zur Kühlung, hörst du diese schon. Das Lumi 110 wird auf der Produktseite als leise und ohne Wärmeabgabe beschrieben.

Warum tickt meine Infrarotlampe nach dem Einschalten?

Das ist Ausdehnung. Glas, Keramik, Reflektor und Gehäuse erwärmen sich nicht alle gleich schnell, und wo zwei Materialien aneinanderliegen, verschiebt sich etwas um den Bruchteil eines Millimeters. Du hörst es in den ersten Minuten nach dem Einschalten und wieder beim Abkühlen, manchmal noch zehn Minuten nachdem du die Lampe ausgeschaltet hast.

Welches Infrarotgerät ist am lautesten?

Das Massagekissen. Es ist das einzige Gerät mit Motor und beweglichen Teilen, und das Geräusch ist durchgehend da, solange es läuft. Der Ton ändert sich außerdem mit der Belastung: Lehnst du dich stärker an, bekommt der Motor mehr Widerstand und der Ton wird tiefer. Das ist normal.

Kann ich eine LED Maske neben jemandem nutzen, der schläft?

Ja. Die LED Maske und die Infrarot Bandage laufen mit Akku, haben keinen Lüfter und keine beweglichen Teile. Das einzige Geräusch ist das Bändchen oder der Klettverschluss beim Anlegen und Abnehmen. Ein Farbwechsel ändert nichts am Geräusch, denn LEDs schalten elektronisch.

Wie mache ich meine Anwendung leiser?

Leg die Decke auf eine weiche, ebene Unterlage wie eine Yogamatte oder eine Bettdecke, wähl eine Haltung, die du 20 bis 40 Minuten durchhältst, lass hinter einem Panel einen halben Meter Platz und schließ Geräte direkt an eine Steckdose an statt an ein langes, dünnes Verlängerungskabel.

Welches Geräusch ist ein Grund aufzuhören?

Knistern oder Knacken aus Stecker, Kabel oder Bedienung deutet auf einen schlechten Kontakt hin. Auch ein lautes Brummen, das vorher nicht da war, ein Piepen, das lauter wird, ein ratternder Lüfter oder ein schleifendes Massagekissen sind Gründe, aufzuhören und den Stecker zu ziehen. Melde dich danach beim Kundenservice.

M
Marlo Schipper

Gründer von Luxyor. Schreibt über Infrarot, Rotlicht und Ruhe aus der täglichen Erfahrung mit Kunden und Produkten.

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